Schützentour 2009 nach St. Gilgen am Wolfgangsee

Die Erwartungen der Reisegruppe waren in diesem Jahr besonders hoch geschraubt, denn alle waren gespannt, ob es dem Reiseteam gelingen würde, die Super-Tour des Vorjahres zu toppen.
Nach der kurzweiligen Hinfahrt konnten wir unser Hotel "Traube" in St. Gilgen beziehen. Nach dem Abendessen wurde der Ort mit seiner schönen Strandpromende erkundet und die ersten Eindrücke von der reizvollen Landschaft gesammelt.
Am nächsten Tag fuhr die Gruppe nach dem Frühstück in den Ort St. Wolfgang. Von hier aus ging es mit der Schafbergbahn zur Schafbergspitze. Die Bahn überwindet bei einer maximalen Steigung von 25,5 % einen Höhenunterschied von 1190 Metern. Der Antrieb erfolgt ausschließlich auf die Zahnräder, daher sind auch Gleisanlagen in der Ebene mit einer Zahnstange ausgerüstet.
Die Strecke ist nicht elektrifiziert und wird von Dampfloks und Dieseltriebwagen befahren. Die Hauptlast des Verkehrs tragen heute die 4 ab 1992 gebauten ölbefeuerten Neubau-Dampflokomotiven der Reihe 999.2, sowie die 2 Dieseltriebwägen (Baujahr 1964).  
Es war ein Erlebnis, wie unsere kleine Dampflock die schweren Wagen bis auf 1783m Höhe hinauf beförderte. Nach jeder Kurve ergab sich ein neues beeindruckendes Panorama.



Oben angekommen, eroberten wir die Terrasse des Hotels "Schafbergspitze". Von hier aus konnte man die Aussicht auf 7 verschiedene Seen der Region genießen. Einige mutige Teilnehmer der Gruppe wagten anschließend den Abstieg zur Mittelstation. Scout Hans-Werner führte die Wanderer auf einem steinigen, steilen Pfad sicher nach unten. Für alle die dabei waren, war es ein Erlebnis.

Bergwanderfamilie Hof beim Abstieg


Verdiente Erholung nach der anstrengenden Wanderung

Am Freitag stand eine kombinierte Bus- und Schifffahrt auf dem Programm. Zuerst besichtigte die Gruppe die schöne Stadt Bad Ischl. Danach führte die Reise nach Strobl am Wolfgangsee und von dort per Schiff nach St. Wolfgang. Hier konnte man das "Weiße Rössel" und die Wallfahrtskirche besichtigen. Gut gestärkt, in einem der vielen Cafes und Restaurants, ging die Fahrt mit dem Schiff zurück nach St. Gilgen.
Am Samstag fuhr die Gruppe nach Salzburg. Die Stadt beeindruckte uns durch ihren Charme und die vielen kunsthistorischen Gebäude. Im Mirabellengarten überreichte Werner einem frisch vermählten Brautpaar ein Weingeschenk vom Rhein und löste dabei großes Erstaunen und Freude aus.

Werner überreichte dem völlig überraschten Brautpaar eine Flasche Wein

Der große Sohn der Stadt Amadeus Mozart, war überall gegenwärtig, Mozartdenkmal, Mozartgeburtshaus, Mozartwohnhaus, Mozartkugeln usw. Wer wollte, konnte an einer von der Reiseleitung organisierten Stadtbesichtigung teilnehmen und noch viele Details zur Geschichte und kuriosen Ereignissen der Stadt erfahren.



Der Höhepunkt des Samstags war wieder einmal der von der Reiseleitung organisierte Heimatabend. Ein gut aufgelegter Alleinunterhalter, der Jodelwirt Werner, schaffte es innerhalb von nur ein paar Minuten das Publikum zu begeistern. Es herrschte eine Bombenstimmung und es wurde viel gesungen, getanzt und gelacht. Auch unser Gast Albert von der Gruppe "Fiedel Joe und Co", trug mit seinen Geigensoloeinlagen zur Superstimmung bei.
Leider musste man auch wieder Abschied nehmen und so erfolgte am Sonntag die lange Heimreise mit vielen Staus auf der Autobahn.
Trotzdem waren sich alle einig, als wir um 21:30 Uhr müde in Feldkirchen ankamen: Es war wieder einmal eine tolle Tour!
Vielen herzlichen Dank an dieser Stelle noch einmal an das Reiseleiterteam Birgit, Werner und Erwin.

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